Meet Magento Hashtag-Interview: Referent Jaromir Fojcik

Jaromir Fojcik ist Vorstand der +Pluswerk AG, CEO der Webagentur creativestyle und Inventor des Responsive Checkout-Prinzips. In seinem Vortrag spricht er über dieses zentrale Thema und zeigt Möglichkeiten auf, den Bestellprozess zu optimieren und so die Abbruchquote des Bestellvorgangs zu minimieren.

Jaromir-Fojcik

#mm16de

Warum hast du dich als Speaker beworben?
E-Commerce ist ein Schwerpunkt unserer Leistungen und da setzen wir, was fertige Lösungen angeht, hauptsächlich auf Magento. Somit verfolgen wir ohnehin schon seit Jahren die „Meet Magento“ in den unterschiedlichen Städten – sowohl in Leipzig als auch in Warschau und Posen, wo hauptsächlich die Mitarbeiter unserer polnischen Niederlassung hingehen. Wir waren auch schon als Speaker für Pluswerk und für creativestyle dabei und wollen auch dieses Jahr wieder die Gelegenheit nutzen.

Was verbindest du mit der Meet Magento Deutschland?
Hauptsächlich den Austausch mit Gleichgesinnten, das Beobachten der Entwicklung von Magento und auch von anderen Agenturen und deren Leistungen. Aber auch die Entwicklung der Anforderungen und Ansprüche der Händler, die ja auch auf der „Meet Magento“ vertreten sind, finde ich interessant. Zudem ist meine zweite Agentur, creativestyle, Goldpartner der „Meet Magento“, weshalb ich mich der Konferenz natürlich umso stärker verbunden fühle.

Bist du das erste Mal als Referent bei dem Event?
Nein, ich war vorletztes Jahr schon auf der „Meet Magento“ in Leipzig. Dort hatte ich zusammen mit Amazon Payments einen Vortrag über ihre Extension gehalten, die wir damals entwickelt und zu dem Zeitpunkt veröffentlicht haben.

Warum sollten die Teilnehmer deinen Vortrag auf keinen Fall verpassen?
Das Thema Responsive Webdesign ist ein Schwerpunkt der heutigen E-Commerce Zeit – und hier vor allem der Checkout, wo immer noch die größten Herausforderungen bestehen. Aktuell brechen 67 Prozent der Kunden den Bestellvorgang ab, im mobilen Prozess sind es sogar 95 Prozent. In meinem Vortrag möchte ich gewisse Methoden aufzeigen, mit denen man den Bestellprozess optimieren und die Abbruchquote wesentlich reduzieren beziehungsweise die Conversion Rate steigern kann.

Zudem war eine Mitarbeiterin auf der „Meet Magento“ in Warschau als Speaker zum Thema Responsive Checkout. Ihr Vortrag wurde von den Besuchern als „Beste Präsentation mit Magento 2014″ ausgezeichnet. Das sehe ich hier als Ansporn.

#magento

Seit wann arbeitest du mit Magento?
Wir haben die ersten Projekte mit Magento im Jahr 2009 realisiert und sind direkt mit zwei größeren Shops gestartet. Zu unseren Kunden zählten der Discounter Netto und der damalige RTL-Shop Channel 21.

Was ist das Besondere an der Software?
Zum einen und für uns das Wichtigste, die saubere Architektur der Software, die wir bei anderen Systemen so nicht vorgefunden haben. Zum anderen ist es die sehr große internationale Community, aus der sich ein sehr guter und umfangreicher Community-Support ergibt. Aber auch die große Anzahl an Extensions und Plugins, die von Drittherstellern entwickelt werden, sind ein großer Vorteil von Magento. Man findet zu nahezu jedem Problem oder jeder Anforderung ein Plugin, das man direkt installieren und für seine eigenen Zwecke noch modifizieren kann.

Wie siehst du die Zukunft von Magento?
Ich bin da ziemlich optimistisch. Die angesprochene riesige Community ist einer der USPs der Plattform. Diese wird sich weiterentwickeln und stetig wachsen. Magento gehört zu den führenden Shopsystemen, ist wahrscheinlich sogar das führende Shopsystem im Open Source-Bereich. Eine Herausforderung war das Thema Content Management. Hier bietet die Shopware mit den verschiedenen Einkaufswelten eine sehr interessante Funktion, die entwicklerische Flexibilität eröffnet. Persönlich bin ich gespannt, wie sich das Thema Magento Enterprise weiterentwickeln wird und welche USPs die Enterprise-Version im Gegensatz zur Community-Edition bieten wird. Außerdem wird es interessant, wie sich das Partner-Modell mit Agenturen entwickelt und aussehen wird – vor allem, was Magento 2.0 betrifft.

#enterprise
Fehlt zumindest im E-Commerce-Umfeld noch, wird aber für #opensource Lösungen in naher Zukunft extrem wichtig, wenn die Wachstumspfade der Shopanbieter begleitet werden sollen.

#opensource
Wird in Zukunft unweigerlich mit dem #enterprise verknüpft. Es ist Zeit, an entsprechenden Lösungen zu arbeiten!

#nearshore
Ohne gut aufgestelltes #nearshore Development wird es immer schwieriger, agile Projekte zu bezahlbaren Preisen zu realisieren. Das wird einer der wichtigsten Wettbewerbsvorteile für E-Commerce Enabler. Wohl dem, der einen erfahrenen Partner hat.


Jaromirs Vortrag „Responsive Checkout“ findet am ersten Konferenztag, 04.07., um 16:30 Uhr im Entwickler-Raum statt.